Spinatgrüne Schupfnudeln mit gebackenem Rotkraut

Winter und Herbst haben auch ihr Gutes. Nämlich Schnee und Essen. Und obwohl ich kein großer Weihnachtsmarkt-Fan bin, haben auch Weihnachtsmärkte ihr Gutes. Nämlich Reibekuchen. Die selber zu machen, lohnt sich allerdings nicht. Sie schmecken einfach zu gut, wenn man sie auf Straßenfesten, Wochenmärkten, in Brauhäusern oder eben auf dem Weihnachtsmarkt isst. Und sie schmecken auch besser, wenn die Küchen der Anderen riechen…

Ich war noch nie auf einem schwäbischen Weihnachtsmarkt, aber ich stelle mir vor, dass es dort Schnupfnudeln mit Sauerkraut gibt. Eins meiner Lieblings-SchnellnachderArbeit-Winter-Essen. Normalerweise mache ich die einfache Variante mit Schupfnudeln aus der Kühltheke und Sauerkraut aus der Tüte. Schmeckt auch immer lecker.

Heute gibt es eine etwas aufwändigere Variante: die Schupfnudeln hausgemacht und teilweise in spinatigem Grün, das Kraut gebacken und in leutendem Violettlila – ein bisschen Farbe für die dunklen Wintertage. Und ein bisschen schwäbischer Weihnachtsmarkt für zu Hause.

 

Spinatgrüne und ganz normale Schupfnudeln

für 4 Personen

600 g große Kartoffeln
60 g Mehl
30 g Grieß
10 g Speisestärke
1 Ei
eine große Handvoll Spinat
Mehl und Grieß für die Arbeitsplatte

Butterschmalz zum Braten
1 kleine Zwiebel
Schinken- oder Speckwürfel

Die Kartoffeln in der Schale kochen, abkühlen lassen, schälen und entweder mit der Kartoffelpresse oder der Küchenmaschine kleinraspeln.

Spinat kurz blanchieren, dann mit etwas von der Kartoffelmasse mit dem Pürierstab pürieren.

Mehl, Grieß und Stärke vermischen, Ei verquirlen und alles mit den Kartoffeln verkneten und salzen. Nicht zu viel Salz verwenden, sonst wird die Masse zu weich.

Die Masse in zwei Teile teilen, unter eines den Spinat kneten.

Etwas Mehl und Grieß auf der Arbeitsfläche verteilen.

Aus dem Teig die Schupfnudeln formen und kurz in der Mehl-Grieß-Mischung wenden.

Die Schupfnudeln in siedendem Salzwasser wenige Minuten garen (Sie steigen nach oben, wenn sie fertig sind.), in einem zweiten Topf mit kaltem Wasser abkühlen lassen, auf dem Rost trocknen lassen.

In einer Pfanne den Butterschmalz schmelzen lassen, Zwiebeln und Schinkenwürfel anbraten. Aus der Pfanne herausnehmen, anschließend in der gleichen Pfanne die Schupfnudeln rundherum goldbraun braten.

 

Gebackenes Rotkraut

1/2 kleiner Rotkohl
1 kleine rote Zwiebel
1 EL körniger Dijon-Senf
1 EL Dijon-Senf
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Schuss Balsamico
Salz, Pfeffer

Rotkohl am besten mit der Küchenmaschine kleinschnippeln, Zwiebeln in Ringe schneiden.

Aus allen anderen Zutaten eine Marinade mischen, zu dem Rotkohl und den Zwiebeln geben, alles verrühren.

Auf einem Backblech ausbreiten und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten backen.

 

Alle Zutaten vermischen und mit Zwiebeln und Speck bestreuen.

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